Die Bedeutung von Mobile SEO wächst 2013 weiter

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Die Suchmaschinenoptimierung als wesentlicher Bestandteil des Marketing-Mix ist mittlerweile in den meisten Betrieben selbstverständlich. Doch der Begriff Mobile SEO ist noch nicht wirklich etabliert. Durch den anhaltenden Boom von Smartphones und Tablet PCs und die damit steigende Zahl mobiler Endanwender wächst die Bedeutung des mobilen SEO jedoch stetig.

Wieso braucht meine Unternehmensseite mobiles SEO?

Für viele Unternehmen wirken die Hintergründe der neuen Suchmaschinenoptimierung meist viel zu komplex. So scheuen viele den Schritt zur für mobile Endgeräte optimierten Homepage. Und wer glaubt, dass es ausreicht, seine Webseite an die Größe der kleineren Displays anzupassen, irrt zudem. Entsprechend unsicher steht man vor der Frage, was alles für die mobile Optimierung zu beachten ist. Ohne professionelle Unterstützung durch Experten geht es dabei häufig nicht.

Unterschied mobiles SEO vs. klassisches SEO

Viele Faktoren des Mobile SEO unterscheiden sich von der „herkömmlichen“ Suchmaschinenoptimierung. Schon die Zielgruppe ist eine andere und die spielt ja bekanntlich bei der Bewerbung seiner Angebote die wichtigste Rolle. Die Gruppe der mobilen Endanwender stellt klarere und präzisere Suchanfragen. Vor allem der lokalen Suche muss ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt werden. Ein weiterer Unterschied liegt in der Verwendung anderer Suchbegriffe. Beim Desktop-PC werden gerne auch mitunter längere Suchbegriffe eingegeben. Doch die meist fehlende Taster bei mobilen Endgeräten modifiziert das Suchverhalten der User. Die Eingabe über Touchscreens reduziert die Eingabe auf ein Minimum. Auch der Zeitfaktor spielt beim mobilen Surfer eine andere Rolle. Eine kurze Ladezeit der mobilen Website ist ein weiteres Indiz einer gelungenen Umsetzung. Sollten Sie bis dato noch unsicher sein, ob auch Sie sich für eine mobile Version ihrer Unternehmensseite entscheiden sollen, könnten die nachfolgenden SEO-Tipps eine wertvolle Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung sein.

Tipps für die mobile Optimierung

Mobilität

Zunächst muss Ihre Internetseite mobil gemacht werden. Hierzu benötigt man eine sogenannte m.domain oder www.domain.de/mobile-Version. Damit schafft man ein einfaches Layout und eine einfache Navigierung über abgespeckte Menüpunkte. Viele Endgeräte haben bereits GPS Funktionen integriert oder reagieren auf Berührungen und Ähnliches. Wenn Sie diese Techniken zur Auffindbarkeit ihrer Seite im mobilen Netz nutzen wollen, müssen an Ihre Programmierer andere Anforderungen als für eine übliche Webseite gestellt werden.

Lokalität

Mobil wird nicht nur schnell, sondern vor allem auch lokal gesucht. So ist es unumgänglich, Keywords in Kombination mit Städtenamen zu hinterlegen. Reservierungen sowie Vergleiche von Produkten und Preisen belegen die vorderen Plätze im Suchverhalten. Die Funktion „Google Place“ wird besonders gerne genutzt, deswegen macht es Sinn, sich auf die eigene Regionalität zu fokussieren – insbesondere, wenn Sie in der Gastronomie tätig sind. Jede dritte Restaurantsuche kommt bereits vom mobilen User. Es lohnt sich, bereits im Vorfeld zu recherchieren, wie viele Anfragen in der Vergangenheit bereits mobil bzgl. Ihrer Seite getätigt wurden, um herauszufinden, wo und wie der Schwerpunkt gesetzt werden soll.

Keywords

Entscheidend für den Erfolg sind kurze und bündige Suchbegriffe. Diese werden weitaus öfters eingetippt als die – beim Desktop-Nutzer bereits üblich gewordenen – Ultra-Long-Tail-Keywords. Deshalb sollten auch die Text-Inhalte Ihrer Webseite möglichst kurz gehalten werden. Durch das spezifische Suchverhalten stößt man mit umfangreichen Angebotserläuterungen nicht unbedingt auf Gegenliebe und setzt sich der Gefahr aus, dass der mobile User sich frustriert der nächsten, simpler gestalteten Seite zuwendet.

Kein Flash

Absolut verpönt ist der Einsatz von Flash Animationen. Das Betriebssystem von Apple iOS ist sogar inkompatibel für Flash-Dateien. Die Meta Tags können von ihrer regulären Webseite aber übernommen werden.

Verlinkung

Bei Google (und Bing) sollten Sie zusätzlich eine mobile sitemap einreichen. Klarerweise nur mit URLs, die auf den mobilen Inhalt verlinken. Apropos Link: Auch bei den mobilen Seiten kann nicht auf Linkaufbau verzichtet werden. Beginnen Sie am besten mit mobilen Verzeichnissen. Und planen Sie unbedingt die sozialen Medien mit ein. Laut neuester Studien generieren Facebook, Twitter & Co. die meisten mobilen Suchanfragen.

Aussichten 2013

Die Erstellung und/oder die Verbesserung der mobilen Webseite sollte auch 2013 zu einem wichtigen Thema werden. Fast 40 % der Suchanfragen werden mobil gestartet. Das Preisdumping der Smartphone Tarife – die bereits jetzt extrem günstig z.B. bei DeutschlandSIM angeboten werden – und der mobilen Endgeräte wird die stetig steigende Wachstumsrate der mobilen Suche auch 2013 forcieren. Man kann es sich fast nicht mehr erlauben, im wachsenden Markt des SEO für mobile Endgeräte nicht mitzumischen.

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