Wie aufdringlich Werbung sein darf

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Werbung, die als informativ und interessant empfunden wird, ist dem Verbraucher willkommen. Es gibt Verbraucher, die gerne die Sonderangebote großer Lebensmittelhändler oder Discounter geradezu studieren. Wenn aber Werbung im Übermaß verschickt wird, und zwar solche, die per Email oder als Druckversion mit pedantischer Regelmäßigkeit den heimischen Briefkasten überfüllt, dann wechselt der Informationscharakter und beginnt als störend und lästig wahrgenommen zu werden.

Der Kunde als potenzielles Zielobjekt

Dabei fragt sich das Zielobjekt der Werbung, der potenzielle Kunde, oftmals woher beispielsweise E-Mail-Adresse oder bei Briefen Namen und Adresse dem Werbenden bekannt wurden.

Nun, in der Zwischenzeit beschäftigt sich eine regelrechte Industrie mit dem Sammeln und kommerzialisieren von potentiellen Werbeempfängern. Adresspools werden oftmals z.B. aus Gewinnspielen generiert, nach gewissen Gesichtspunkten sortiert und später zu Werbezwecken verkauft.

Positive und negative Werbung

Das Stichwort „Übermaß“ erklärt sehr strickt, weshalb Werbung als negativ empfunden wird und weshalb Sie als Unternehmer besser dezente und sinnvolle Werbemaßnahmen einsetzen sollten. Moderne Werbung wird gezielt versendet, wirkt informativ und ist für den Kunden hilfreich! Der Kunde wünscht und sucht den Informationsvorsprung, um z.B. Artikel günstig zu erwerben. So wird Ihre Werbemaßnahme als hilfreich und sicherlich auch als maßvoll eingeschätzt.

Bei übermäßigen Werbesendungen, nimmt der Verbraucher oftmals die Möglichkeit in Anspruch sich in die sogenannte Robinsonliste einzutragen. Dabei verliert Ihre Werbemaßnahme nicht nur an Streuwirkung sondern führt auch am Ziel vorbei.

Eine Steigerung der „negativen“ Effektwerbung ist de Versand von Werbemails, die vom Verbraucher als Spam klassifiziert werden. Auch wenn Sie die Möglichkeit der „Unsuscribe“ o. „Austragung“ aus dem Verteiler bereitstellen, nimmt nicht jeder Verbraucher dies wahr. (Mit der Benutzung dieses Links, den man konsequent immer dann benutzen sollte, wenn Werbung unerwünscht ist, löscht der Verbraucher seine Adresse aus dem Verzeichnis.) Vielmehr werden Ihre Emails immer und immer wieder mit gewissem Ärger gelöscht. Der Imageschaden, der Ihnen dadurch entsteht ist enorm.

Lernen Sie aus Ihrem Fehlverhalten und disponieren Sie die Werbemaßnahmen nach den Wünschen der Zielgruppe.

Fazit
So interessant und willkommen Werbung in Maßen auch sein mag, die Überflutung ist störend. Allerdings kann der Verbraucher hier auch etwas unternehmen, um die Werbeflut einzudämmen. Ein Verzicht auf die Teilnahme bei Gewinnspielen, der sorgsame Umgang mit den persönlichen Daten und das konsequente Abmelden von unerwünschter Werbung wirken gewissermaßen als Filter. Ihnen als Unternehmer bleibt nur die Möglichkeit nicht gegen den Strom zu schwimmen und positive Werbung zu versenden. Sinnvolle und zielgerichtete Werbekampagnen haben mehr Reichweite und Überzeugungskraft.

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3 Antworten auf Wie aufdringlich Werbung sein darf

  1. Peter sagt:

    Hallo Herr Nietsch, auch zu diesem Artikel einen kurzen Kommentar von mir. Meiner Meinung nach basiert das gesamte Leben auf “Werbung”. So wie in der Tierwelt, werben wir Menschen auch. Nur auf einer höheren Ebene. Es ist richtig auf Werbeformen zurückzugreifen, die weniger aufdringlich sind. Nachhaltigkeit ist der Schlüssel für den Erfolg. Vielen Dank für den Beitrag zum Thema Werbung.

  2. Heinrich sagt:

    Werbung als solches ist nicht verkehrt. Nun gibt es die aktuelle Bewegung, dass Werbung Co2 Neutral sein soll. Aber das ist dann qohl ein anderes Thema. Evtl. aufgreifen Herr Nietsch? Co2 Freie Werbung? Ist das nicht ein wenig einfach formuliert? Dabei ist Werbung im Übermaß sicherlich nicht Co2 neutral. Nun müssen wir und der Definition “Übermaß” stellen. Jeder Bürger hat eine andere Wahrnehmung. Für den einen ist Werbung, die täglich per Newsletter eintrudelt in Ordnung, für den anderen fällt das unter “Störung”. Viel mehr sollte man sich die Frage stellen: Wieviel Spam ist in Ordnung? Werbung, die eine Grundlage hat ist sicherlich ein wichtiger Teil unserer gesellschaftlichen Modernisierung.

    • Nun gibt es die aktuelle Bewegung, dass Werbung Co2 Neutral sein soll.

      Ob die Werbung wirklich CO2 frei ist sollte bezweifelt werden. Bei jeder Bewegung gibt es eine Gegegenbewegung. Dies liegt in der Natur des Menschen. Der Spam Frage sollte man aber tatsächlich nachgehen. Alleine die Schäden, die durch Spam entstehen sind wohl kaum zu beziffern.

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