Geld für Wirtschafts Crashes ist nicht vorhanden, es wird lediglich gedruckt.

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Die Wirtschaftskrise 2008 hat gezeigt, wie sensibel die Weltwirtschaft auf Störungen reagiert. Der Zusammenbruch eines – zugegeben- wichtigen Geldhauses in den Vereinigten Staaten hat die extreme weltweite Vernetzung der Wirtschaft aufgedeckt. Innerhalb kurzer Zeit waren die sonst als sicher gepriesenen Geldeinlagen der Sparer in ernsthafter Gefahr und selbst große und bislang als absolut sicher geglaubte Banken gerieten ins Wanken. Das Wort “Systemrelevant” machte plötzlich die Runde. Es war dieses Wort, welches wie ein Hilferuf, einen Automatismus für den staatlichen Schutz in die Diskussion warf.

Steht ein globaler Wirtschaftscrash unmittelbar bevor?

Der wirtschaftlich und politisch interessierte Mensch hatte weltweit durchaus den Eindruck, dass die Wahrheiten, insbesondere die Ausmaße der Krise aus welchen Gründen auch immer nur sehr dosiert ans Tageslicht kamen. Zu Sanierung dieses Problems spielte plötzlich Geld keine Rolle mehr. Was von einzelnen Gruppen, beispielsweise in Deutschland, noch kurze Zeit davor für völlig unbezahlbar erklärt wurde, konnte erstaunlicher Weise vermehrt bezahlt werden um Banken, einzelne Staaten oder Institutionen, die als systemrelevant erklärt wurden, zu retten.

Wie kam es zu diesem plötzlichen Meinungswechsel und woher stammte das Geld?
Nun, nach der Meinung ernst zu nehmender Analysten, wollten die Regierenden mit aller Macht den weltweiten, globalen Crash verhindern. Unvergessen sind die Worte des deutschen Finanzministers, der den Abgrund gesehen haben wollte.

Das Geld zur Begleichung der Schulden und zur Abwendung eines solchen Crashs war nicht vorhanden, es wurde lediglich gedruckt.

Schon längst haben sich die Industriestaaten von dem Pfad der wirtschaftlichen Tugend verabschiedet. Kaum ein Land weltweit wirtschaftet ökonomisch korrekt, das Papiergeld ist faktisch nichts wert und die Wirtschaft wird mit einer schweren Medikamentendosis mühsam auf Kurs gehalten. Diese Medikamente haben aber entsetzliche Nebenwirkungen, die jeder Bewohner der Welt in kurzer, vielleicht auch kürzester Zeit zu spüren bekommen wird, oder schon hat.

Die Weltbank warnte 2012 vor einem weltweiten Wirtschaftscrash. Seriöse Analysten erkennen, dass dieses aktuelle System ein Auslaufmodell ist und schon mittelfristig zum Scheitern verurteilt ist. Die Grundfrage ist nicht ob, sondern nur noch wann der weltweite, globale Zusammenbruch der Wirtschaft stattfinden wird und wer diese Situation überleben wird, welche Wirtschaftsinstitutionen die Kehrtwende schaffen und welche Banken mit einer Art „Express Modernisierung“ sich vom Altbewährtem verabschieden und neue Wege gehen. Die berühmte Politik der ” Augen zu und durch ” wird hier nicht funktionieren.

Gründe für den weltweiten Crash

Eigenartig, dass sich die Analysten in diesem Bereich einig sind. Dabei gibt es nicht einen isolierten Grund, es handelt sich vielmehr um eine Reihe von Gründen, die allerdings zu einer Spirale des Untergangs verzahnt sind.

1) Das unkontrollierte Kreditieren
Was die einzelnen Staaten den Bürgern vormachen, wird von den Bürgern auch gerne kopiert. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich im August 1971 von einer durch Gold gedeckten Währung verabschiedet. In der Folgezeit wurden Dollarnoten gedruckt, die stets wertloser wurden. Die gesamte Wirtschaft der ökonomischen Führungsmacht USA basiert auf dem Schuldenprinzip. Der Staat gerät regelmäßig an den Abgrund der Zahlungsunfähigkeit. Die Schulden dieses Staates werden- da sind sich selbst konservative Wirtschaftsexperten einig – niemals aus Eigenleistung zurückgezahlt werden können.

Die Bürger sind diesem Beispiel gefolgt. Die Konsequenzen sind bekannt. Immobilienblase, Arbeitslosigkeit, wachsende Armutszahlen, explodierende Suppenküchen.

Europa durchlebt eine Währungskrise, die auf gleichen Fehlern basiert. Doch die Staatengemeinschaft reagiert panisch. Hektisch wird immer neues Geld gedruckt, Geld, welches faktisch wertlos ist, aber die Gemüter beruhigt.

2) Die unkontrollierte Gier
Wirtschaftswachstum um jeden Preis. So oder ähnlich lautete bis vor Kurzem das ökonomische Motto. Vorsichtige Mahner wurden als Spinner, Kommunisten, oder schlichtweg als Nichtskönner diffamiert. Langsam setzt weltweit ein Prozess der Ernüchterung ein, der aber nicht zu einer Veränderung des eingeschlagenen Weges führt.
Das weltweite Aufrüsten war und ist sinnlos, teuer und gefährlich. Statt diese unvorstellbare Summe in sinnvolle Projekte (Forschung, Wissenschaft, Umweltschutz) zu investieren und damit der Allgemeinheit einen nachhaltigen Dienst zu erweisen, wurden diese Gelder zum Nutzen weniger auf Schuldenbasis dem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf entzogen. Der unkontrollierte Wachstumswahn holt jetzt die Menschheit ein.

Ist der globale Crash noch aufzuhalten?

In diesem Bereich sind sich die Experten uneinig. Die meisten scheinen den globalen Crash für unausweichlich zu halten. Was den Zeitraum angeht, sehen kritische Wirtschaftsexperten einen Zeitraum von 36 Monaten als bereits zu langfristig an.
Uneinigkeit besteht im Bereich der Konsequenzen, die einen solchen Crash begleiten bzw. folgen werden. Um eine praktische Vorstellung von diesem weltweiten Crash zu erahnen, wird von dem Drücken eines Reset-Knopfes gesprochen, bei dem zunächst nur noch die Sachwerte zählen werden.

Kann Vorsorge getroffen werden?

Schon lange raten Wirtschaftsanalysten von Investitionen im Geldbereich ab. Sachwerte würden bei einem solchen Vorfall Trumpf sein. Besonders empfehlenswert ist die Anlage in Gold und Silber. Dabei sollten nicht unbedingt Barren, sondern kleinere Münzen als Sicherheit vorgehalten werden.

Fazit
Die Anzahl der seriösen Wirtschaftskapazitäten, die sich dieses Szenario als unausweichlich vorstellen, steigt stetig. Auch wenn selbstverständlich jeder hofft, dieser Kelch möge an ihm vorübergehen, ist es sinnvoll und notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Auch wenn ich im vorherigen Artikel den Devisenhandel angesprochen habe und im eigentlichen Sinne nichts gegen den Handel an der Börse spricht, sofern er natürlich einem kontrollierbarem Regelsystem unterliegt.
Abschließend sei gesagt: Derart gravierende Eskapaden der Wirtschafsmächte sollten dann künftig doch besser geregelt werden. Dies mag vermutlich die zweite Seite der Medaille sein, sofern sich nichts ändert, werden beide Seiten der Medaille sich bald gleichen.

Interessante Links dazu:
http://www.bueso.de/node/6321
http://www.propagandafront.de/weltweiter-wirtschafts-crash…

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