Social Media ist mehr als nur Facebook

Warum ist Social Media so wichtig für Unternehmen? Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Facebook bietet mit seinen ca. 1,11 Milliarden Nutzern ein riesen Potenzial – auch für Start Ups. Nun mal ehrlich, wird dieses soziale Netzwerk nicht eher für private Zwecke gebraucht? Natürlich werben viele Unternehmen mit Gratis-Produkten, wenn dieser oder jener Post geteilt, gelikt oder kommentiert wird. Die Facebook-User können hier Dienstleistungen bewerten, teilen und kommentieren, wer sich jedoch genauer und vor allem seriöser über eine Dienstleistung informieren will, der wird über die Grenzen Facebooks hinaus nach Antworten und Informationen suchen.

Ein Teil des Social Media, der immer weiter wächst und teilweise die konventionellen Nachrichtenseiten überrennt sind Blogs. Blogger entscheiden über die Trends, darüber was in und was out, was gut und was schlecht ist, was gehypt wird und was nicht. Aus diesen neuen Publikationsmöglichkeiten heraus, haben sich neue Arten des Journalismus, beispielsweise der sogenannte Graswurzeljournalismus, entwickelt. Hier können Bürger, oder in diesem Fall Blogger, am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen. Daraufhin entscheiden die Leser, ob der Content qualitativ hochwertig, valide oder reliabel ist, indem sie den Blog wiederbesuchen, kommentieren oder bewerten. Es erfolgt also eine webinterne „natürliche Auslese“ der Blogs: Die Seiten, die qualitativen Content liefern, werden von Suchmaschinen erkannt und dementsprechend besser „gerankt“, also bei den Suchergebnissen weit oben angezeigt.

Wenn die eigene Website in Verbindung (durch Verlinkungen oder Artikel) mit solchen großen Blogs steht, ist dies von großem Nutzen für den Online-Auftritt, denn mit großer Wahrscheinlichkeit sucht der ein oder andere potenzielle Kunde auch in Blogs nach der passenden Dienstleistung oder dem passendem Produkt.

Doch nicht nur Blogs beeinflussen die Weblandschaft und den Informationsfluss im Social Media nachhaltig, sondern auch andere soziale Netzwerke, deren Zweck es einzig und allein ist, Geschäftskontakte zu knüpfen und zu pflegen. Bei Xing können Kunden auch auf diesem Weg akquiriert oder Erfahrungen mit anderen Start-Ups ausgetauscht werden. Mit ca. 12 Millionen Usern ist dieses Netzwerk in der Geschäftswelt der Vorreiter und bietet der Business-Community entsprechende Möglichkeiten, sich in allen Richtungen zu informieren.

Die Plattformen yelp und qype sind in der heutigen Social-Media-Welt ebenfalls nicht wegzudenken. Beide Plattformen sind Varianten zur Bewertung von Locations, wie Restaurants, Clubs, Bars etc. Die Dienstleistungsbranche rückt aber auch immer weiter in das Licht der yelp und qype-User. Ärzte und Anwälte werden nun ebenfalls bewertet. Bei den meisten Suchbegriffen in Bezug auf Dienstleistungen oder in der Gastronomie erscheinen tatsächlich die Seiten yelp oder qype als erster Treffer bei Google, die einem nach Bewertung absteigend eine Liste von der gesuchten Dienstleistung in der gefragten Stadt bietet.

Zu unterschätzen sind diese Plattformen schon lange nicht mehr, da potenzielle Kunden auf die allgegenwärtigen Bewertungen jederzeit zugreifen können. Die Bewertungen sind somit ständig im Auge zu behalten: so kann auf Lob und Kritik eingegangen und die Qualität stetig verbessert werden. Diese Bewertungsplattformen bieten sich also auch hervorragend als Messfunktion für die Qualitätssicherung an.

In Zukunft sollte man nicht nur Facebook als die „größte“ aller sozialen Plattformen im Visier haben, sondern sich im Klaren darüber sein, welche anderen Webseiten und Einrichtungen zur Social-Media-Familie dazugehören. Eine ausgewogene Social-Media-Balance ist wichtig für den Gesamtauftritt in sozialen Netzwerken: es nützt nichts, verstärkt auf Facebook zu setzen, wenn auf anderen Seiten alles „aus dem Ruder“ läuft. Nur weil Sie keinen Firmen-Account bei Twitter & Co. haben, bedeutet das nicht, dass Sie nicht Thema einer Debatte außerhalb von Ihrer genutzten Social-Media-Plattform sind. Beim richtigen Nutzen, Pflegen und Überwachen der sozialen Netzwerke kann somit sogar eine Win-Win-Situation entstehen: Sie als Supplier oder Anbieter lernen aus Ihren Fehlern, können eine weitere Kontrollfunktion nutzen und der Kunde hat einen weiteren Kanal, seine Anliegen zu vermitteln. Bestenfalls kann somit der Gewinn und die Kundenzufriedenheit gleichermaßen gesteigert werden.

Über Laura Arns

Laura Arns ist im Marketing bei der Firma ebuero AG tätig. Das Berliner Unternehmen ebuero AG ist ein etablierter Dienstleister für Telefon- und Büroservice und bietet neben der Vermietung von Büro- und Konferenzräumen einen mehrsprachigen 24-Stunden-Telefonservice im Namen Ihres Unternehmens an. Anschrift: ebuero AG, Hauptstr. 8, 10827 Berlin, Tel.: +49 30 780 999 99
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