Existenzgründung

Meiner Erfahrung nach geht es bei der Existenzgründung darum den beruflichen Werdegang künftig selbst gestalten zu wollen und eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit zu erlangen.
Zumindest aus diesen Gründen habe ich mich selbständig gemacht.

Der Start in die Selbständigkeit ist nach der Ideeentwicklung und Planung wohl mehr oder weniger durchgehend mit Bürokratie und rechtlichen Stolperfallen verbunden oder eher gesagt gespickt.

Daher ist es zwar leicht in Deutschland ein Gewerbe anzumelden, aber es wird einem nicht leicht gemacht das Gewerbe zu behalten und noch schwieriger wird es Erfolgreich zu werden oder gar zu bleiben.

Dieser Beitrag konzentriert sich auf den Kleinunternehmer und den Mittelstand.
Die Unternehmensgründung jenseits des Mittelstands wird hier höchstens informativ behandelt, denn die tragende Kraft unserer Gesellschaft ist bei den Kleinunternehmern und dem Mittelstand zu finden und die gilt es zu unterstützen. An dieser Stelle möchte ich eine kleine Weisheit auf den Weg geben:
„Hand in Hand zum Mittelstand“ evtl. hilfts.

Bevor es weitergeht möchte ich eine hoffentlich hilfreiche Checkliste für Existenzgründer und Selbständige vorstellen. Um die Sinne zu schärfen dürfen auch alte Unternehmerhasen ein Auge drauf werfen.

Welchen Zweck hat diese Liste?
Sie soll Sie nicht demotivieren sondern bewusst machen, welche Voraussetzungen und Charaktereigenschaften die Sie mitbringen sollten, aber auch welche Hürden bei Ihrer Tätigkeit auf Sie zukommen werden.

Die 10 Erfolgsfaktoren für Existenzgründer und Selbständige

1. Der Wille zum Erfolg

Ist er erst einmal weg, dann wird es hart in der Geschäftswelt. Der Wille muss von Anfang an dabei sein und er soll Sie zum Erfolg treiben und nicht begleiten. Ein langsamer Spaziergang spiegelt einen schwachen Willen wieder. Dabei sollte Ihnen bewusst werden, auf bestimmte Privilegien und Vorzüge eines Angestellten verzichten zu müssen. Sicherlich kommt eine 65 bis 75 Stunden Woche auf Sie zu. Freizeit und Urlaubsabstriche sind dann keine Seltenheit mehr. In weniger erfolgreichen Monaten könnte Ihr Stundenlohn unter ein Existenzminimum sinken. Halten Sie das durch?

2. Der Glaube an sich selbst

In der Geschäftswelt ist Überzeugung bereits die halbe Miete. Aber nicht nur die Kundschaft oder Ihr Lieferant muss überzeugt werden. Hier ist Ihre eigene Überzeugung gemeint. Nur wenn Sie an sichglauben, offen für neue Ideen sind, optimistisch in die Vollen gehen und ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein und sicheres Auftreten an den Tag legen können, dann stehen Ihnen als Unternehmer alle Möglichkeiten offen.

3. Eine Geschäftsidee entwickeln

Nun geht es ans Eingemachte. Die Geschäftidee muss geboren werden. Sie sollte sich am bestehenden Markt und der Kundensituation orientieren. Sie sollte nicht abgekupfert werden, sondern anders sein, einen Mehrwert bieten. Sie sollte sich vor allem an Ihnen orientieren.
Damit sei gesagt: Ist die Geschäftsidee noch so gut, passt aber nicht zu den bereits genannten Punkten 1. und 2., dann empfehle ich keine Zeit zu verschwenden. Leicht wird aus einer Geschäftsidee eine Schnapsidee, gefolgt vom Reinfall verbunden mit unnötigen Zeit und Geldaufwand.

4. Planen und Entwickeln

Nach dem erfolgreichen Brainstorming zur Geschäftidee muss im Folgenden an ein Konzept gedacht werden. Das Konzept sollte mit großer Sorgfalt überlegt und entworfen werden, denn es ist Ihr „Roter Faden“, der Sie im Geschäftsleben begleiten wird. Als Existenzgründer erkennen Sie so am besten, wo die Schwächen und die Stärken Ihres Vorhabens liegen.
Keine Sorge Sie müssen nicht die gesamte Karriere im Vorfeld planen. Ein guter Unternehmer plant, erkennt, verbessert sein Konzept nach den neusten Entwicklungen und Erkenntnissen.

5. Die Finanzierung

Mit der Finanzierung steht und fällt deine Existenzgründung. Ohne eine solide Planung und finanzielle Reserven ist Ihr Projekt meistens zum Scheitern verurteilt. Daher sollten Sie selbst über ausreichend Kapital verfügen um zumindest die Gründerzeit und eine Durststrecke zu überwinden, oder auf finanzielle Unterstützung einer Bank bauen.
Sollte eine Bank zur Finanzierung herangezogen werden, dann werden Sie ohne ein handfestes Konzept, welches bereits unter Punkt 4. angesprochen wurde keinen Erfolg bei der Kreditvermittlung haben. Wirtschaften Sie besonnen und kalkulieren Sie bei der Einnahmen und Ausgabenrechnung sorgfältig.
Schritt für Schritt zum Erfolg.

6. Bekanntheitsgrad steigern

Wenn Sie nun denken, dass die Kundschaft die Türen einrennt, dann muss ich Sie enttäuschen. Im Gegenteil! Nun heißt es Werbung für sich und Ihr Existensgründer-Projekt machen.
Entweder opfern Sie einen Teil ihres Kapitals für Marketingagenturen oder Sie nehmen die Sache selber in die Hand. Möglichkeiten für günstige und kostenlose Werbemaßnahmen gibt es viele. Lernen Sie die Mitbewerber und deren Preispolitik kennen, reagieren angemessen um Interesse auf sich und das Vorhaben zu ziehen.

7. Partnerschaften eingehen

Alleine schaffen es nur die wenigsten. Knüpfen Sie Partnerschaften und pflegen Sie die Beziehungen sorgfältig. Am besten klappt es, wenn Sie mit Ihrem Geschäftspartner eine so genannte „Win-Win-Situation“ schaffen. Dies beutet, dass beide Parteien von der Zusammenarbeit profitieren.
Gemeinsam ist es halb so schwer.

8. Kundenservice und Kundenpflege

Nun haben Sie es geschafft einige Kunden für sich zu gewinnen, doch nützt dies nichts, wenn es bei ihnen im Kundenservice nicht rund läuft. Fast genauso wichtig wie die Kundengewinnung ist die Kundenpflege. Daher sollten sie sich stets um das Wohlergehen, des Brötchengebers bemühen.

9. Ihr Personal

Bei den meisten Existenzgründern handelt es sich um Einzelunternehmer oder Gesellschaften aus zwei Partnern. Schöpfen Sie erst eigene Kapazitäten und die des Partners aus und denken dann über Verstärkung nach. Mit der Einbeziehung von Personal gehen Sie Verpflichtungen und Verantwortung ein. Seien Sie sich sicher, dass ihr Geschäft diese Mehrbelastung auch tragen kann und beachten Sie bei der Personalplanung eine mögliche Durststrecke. Können Sie sich Personal auch dann leisten?

10. Investitionsplanung

Um ihre Existenz zu sichern, solltest sie als Unternehmer über profitable Investitionen nachdenken. Gehen sie dabei jedoch vorsichtig mit ihren Ressourcen um und wägen zwischen Sinn und Unsinn einer Investition gut ab. Besser sie schlafen eine oder zwei Nächte drüber, bevor sie eine Entscheidung treffen. Wachstum durch vernünftige und solide Investitionsplanung.

Mit Volldampf in die Selbständigkeit!

Haben Sie erst einmal die Checkliste absolviert und sind von der Existenzgründung weiterhin überzeugt, dann bieten wir ihnen als künftigen Unternehmer im Folgenden weiterführende Informationen zum Thema Existenzgründung und Selbständigkeit.

Als besonderes Bonbon steht es Ihnen frei, in unserem speziellen Bereich für Existensgründer das eigene Firmenprofil kostenlos zu veröffentlichen. Nehmen Sie dazu mit uns kontakt auf: Kontakt

Grundinforamtionen für eine erfolgreiche Existengründung

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