Online vs. Printmarketing: Erste Schritte für Jungunternehmen

Für Jungunternehmen ist es oft nicht einfach, sich in ihrer Branche zu etablieren, da ihnen dafür das nötige Renommee fehlt. Um wirklich erfolgreich in die Zukunft blicken zu können, müssen sie ihr oft recht kleines Budget in Marketingmaßnahmen investieren. Doch Werbung ist in der Regel teuer und die Start-Ups müssen abwägen, in welche Maßnahmen sie Geld hineinstecken möchten. Die Auswahl reduziert sich meist auf Printwerbung oder Online Marketing, da andere Kanäle wie Radio und TV Werbemaßnahmen zu recht hohen Preisen anbieten und somit nicht für Jungunternehmen in Frage kommen.

Klassische Printwerbung ein Muss für Unternehmen?

Bei der Printwerbung gibt es viele Erzeugnisse, die als klassische Werbeträger dienen können. Das Portfolio von Druckereien reicht vom Flyer über die Broschüre bis hin zu bedruckten Beachflags oder Zelten sowie der klassischen Auflage von Fachzeitungen und Zeitschriften.

Die Printwerbung bietet gegenüber dem Onlinemarketing einige wichtige Vorteile:

Zum einen steigert sie die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens, da Menschen mit etwas Gedrucktem oft auch etwas Seriöses assoziieren. Ein weiterer Vorteil besteht in der physischen Wahrnehmbarkeit. Dadurch, dass man Flyer oder Broschüren mit mehreren Sinnen (sehen, fühlen, riechen) wahrnehmen kann, beschäftigt man sich automatisch intensiver damit. Druckmöglichkeiten wie Relief-, Hochglanz- oder 3D-Druck erhöhen den Reiz der Sinneswahrnehmungen und folglich auch das Markengedächtnis der Kunden. Des Weiteren erreicht man auch ältere Zielgruppen, die noch nicht den Weg in die Internetwelt gefunden haben. Außerdem kann man über die Druckerzeugnisse einfacher einen regionalen Bezug herstellen, da die Zielgruppe im Normalfall ja direkt in der Nachbarschaft liegt und gezielter angesprochen werden kann.

Allerdings hat sie auch einige Nachteile, die genannt werden sollten:

Zum einen gibt es oft hohe Streuverluste, da die Printwerbung auch Menschen ohne Kaufabsicht erreicht. Zum anderen ist der Erfolg von Printmaßnahmen oft nicht messbar. Ist sie erst einmal gedruckt, so können zudem vorerst keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Printmarketing erweist sich oft auch als äußerst teures Werbemittel (in Hinsicht etwa auf Zeitungsinserate) im Vergleich zum Internetmarketing.

Online werben – eine günstige Alternative

Viele Jungunternehmen starten meist mit einer Online-Kampagne, da diese berechtigte Vorzüge aufweisen kann:

Anders als Printwerbung ist ihr Erfolg tatsächlich messbar und anhand dieser Daten können Anzeigen u. ä. jederzeit optimiert werden. Egal ob man auf Social Media Plattformen wie Facebook oder mittels Suchmaschinenwerbung versucht auf sich aufmerksam zu machen, die Zielgruppen können bei der Anzeigengestaltung genau bestimmt (Alter, Geschlecht, Suchanfragen) werden. Es gibt also kaum Streuverluste. Im Vergleich zum Printmarketing sind online Anzeigen relativ günstig. Zudem ist es einfacher überregional Onlinewerbung zu betreiben.

Doch auch das Onlinemarketing ist kein Allheilmittel und hat einige Nachteile:

Mittlerweile ist es so, dass der Nutzer etwas übersättigt ist, was Onlinewerbung betrifft und eine sogenannte Bannerblindheit auftritt. Das heißt, dass Bannerwerbung an den Rändern von Webseiten häufig nicht einmal mehr wahrgenommen, geschweige denn gelesen wird. Zudem ist der Verwaltungsaufwand, den man betreiben muss, um die Anzeigen immer dem Budget anzupassen recht hoch, da Klickraten, Kosten und Verteilung regelmäßig überwacht werden müssen, um den Erfolg gezielt zu messen. Kleine Unternehmen könnten damit überfordert sein, da Zeitaufwand und Personalkosten noch nicht ins Budget passen.

Die Marketing-Mischung macht’s

Generell kann man sagen, dass die Wahl des richtigen Wegs vom Unternehmen selbst abhängt. Ein Ladengeschäft in einer Kleinstadt kann sich gänzlich auf Printwerbung verlassen, da diese regional besser wirkt. Bezogen auf den Einzugsraum können dann gezielt Tagesinserate, Prospekte, Flyer oder Postwurfsendungen verteilt werden. Es sei denn dieses Geschäft möchte auch in den Online-Handel einsteigen; dann ist Internetmarketing unerlässlich, da hier die Streuung überregional geschieht. Ein guter Mix aus beiden Strategien ist das, was viele Jungunternehmen anstreben sollten, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und die Firma schnell voranzubringen.

Der Beitrag wird bereit gestellt von Overnightprints

Über Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten. Overnightprints als Online Druckerei legt dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte.
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