Deutsche Startups in der Internetwirtschaft

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Ein Drahtseilakt zwischen, Förderung, Perlen der Wirtschaft, Chancen auf Wachstum und Behinderung durch Monopolisierung.

Der Begriff Startup stammt aus dem Englischen und bezeichnet eine kürzlich gegründete Firma, die sich in der ersten Phase ihrer Entwicklung befindet.

Deutsche Startups der Internetbranche haben es nicht leicht, mangelnde Unterstützung seitens des Gesetzgebers, Behinderung durch Monopolisierung oder negative Berichterstattung durch die Medienlandschaft sind nur einige der Hindernisse.

Ein Startup sollte wohlüberlegt, durchdacht und geplant werden. Die Realität schaut zumindest in unserem Lande etwas anders aus. Oftmals spontan, weniger gut geplant und mit viel Risikobereitschaft verbunden, beginnen Existenzgründer eine fixe Idee umzusetzen. Bekanntlich bietet Internet für jeden Geschmack und Branche ausreichend Narrenfreiheit.

Spricht man einen Gründer auf seine Beweggründe und einen Marketingplan an, dann erhält man nicht zu selten einen Blick auf den Boden, gefolgt von dem Satz: „Wir haben diese Idee im Urlaub gehabt und möchten es auch hier versuchen.“ Daraufhin von: „Sollte es nicht klappen, dann sind wir eine Erfahrung reicher“.

Der Ausblick für Startup Unternehmen

Ein Blick auf unsere Nachbarländer zeigt, wie sinnvoll es sein kann die wirtschaftliche Entwicklung im Internet zu fördern beziehungsweise zu subventionieren. Am Beispiel Großbritannien lässt sich gut beobachten, welchen positiven Einfluss Start-ups im Bereich Internet auf einen Wirtschaftsstandort haben können, welcher mit Abwanderung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer zu kämpfen hat. Nicht selten verhelfen nur Lichtblicke zu mehr Selbstbewusstsein und Wertschätzung.

Die Entwicklung von Startup Unternehmen

Wenn die Vorraussetzungen stimmen und die richtigen Weichen vor Beginn der Unternehmung gestellt worden sind, dann hört sich die Gründungsgeschichte der meisten Internetfirmen sehr ähnlich an.

Sie alle beginnen mit einer großartigen Idee, hinter deren Umsetzung oft nur eine Person bzw. eine Hand voll Leute steht. In den seltensten Fällen geschieht die Finanzierung dieser Idee aus eigener Tasche, da oftmals nur ein geringes Startkapital zur Verfügung steht, weshalb die Suche nach einem geeigneten Investor unabdingbar ist. Der Gordische Knoten den es zu lösen gilt, ist ohne jeden Zweifel die Finanzierbarkeit des Startups.

Auch wenn viele Jungunternehmer sich vornehmen mit geringen Beträgen, die mühsam erspart worden sind, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, geschehen in der Regel nur selten Wunder. Spätestens beim ersten Erwachen kommen wir auf das Thema Finanzierbarkeit zurück.

Ist dieser wichtige Schritt einmal vollzogen und Finanzierung in sicheren Tüchern, dann entwickeln sich die unglaublichsten Erfolgsgeschichten in kürzester Zeit. Dem Massenmedium „Internet“ sei Dank, lassen sich Marketingkampagnen auf breiter Spur realisieren.

Kein anderer Markt erlaubt ein so hohes Wachstum. Wie genau diese Entwicklung von statten geht und wie hoch die Sprünge sind, hängt maßgeblich von der Idee und deren Umsetzung ab.

Der Kampf gegen die Monopolisierung

Neben mangelnder finanzieller Unterstützung, beispielhaft von staatlicher Seite, gelingt es  neugegründeten Firmen nur selten in den regulären Markt vorzustoßen. Die Tatsache, dass die derzeitigen rechtlichen Regelungen kleine Unternehmen am Markteintritt eher hindern und somit bestehende Unternehmen unterstützen, zeigt die ausgesprochen große Problematik der Internetwirtschaft. So können Jungunternehmer die Monopolisierung live miterleben.

Auf einem Markt der Größenvorteile zulässt, ähnlich wie bei der Bereitstellung der Grundversorgung mit Strom und Wasser, begünstigt mangelnde Regelung eine stetige Monopolisierung.

Zwar gibt es erhebliche Unterschiede zwischen dem Angebot von Information, Dienstleistungen oder Handelswaren durch die Internetwirtschaft im Vergleich zur Bereitstellung der Grundversorgung, doch die Gesetze der Ökonomie gelten auch für das Internet.

Während auf anderen Märkten durch das Bundeskartellamt eingegriffen wird, lässt der Gesetzgeber meiner Ansicht nach die Monopolisierung der Internetwirtschaft ohne weiteres zu. Branchenriesen teilen sich schon längst den großen Kuchen auf und kämpfen auf höchstem Niveau um die Gunst des Kunden.

Kleine Checkliste für Startups:
1. Am Anfang steht immer eine gute Idee.
2. Wen und was benötigen Sie für eine Umsetzung?
3. Gibt es ein ähnliches Projekt? Wenn ja, wie kann sich Ihr Projekt davon abgrenzen.
4. Machen Sie einen realistischen Plan zur Finanzierung Ihres Vorhabens.
5. Für ein Startup im Bereich Internet ist das Telemediengesetz von besonderer Bedeutung, eine Rechtsbetreuung von einem Internetspezialisten ist daher empfehlenswert.
6. Ohne Motivation, Durchhaltevermögen und einen gescheiten Marketingplan sind Startups zum Scheitern verurteilt.

Im dem Sinne viel Erfolg.

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