Business-Analyse vor der Existenzgründung

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Sich Selbstständig machen ist in den letzten Jahren zum ‚Trend‘ geworden. Viele Bürger, die keinen Job finden, machen sich Selbstständig und hoffen von ihrer guten Geschäftsidee leben zu können. Es reicht aber leider nicht, eine gute Idee zu haben, und an sich selbst zu glauben.

Ein guter Businessplan kann helfen, ein Unternehmen längerfristig und erfolgreich zu planen, denn er beschreibt, was genau der Inhalt eines Unternehmens ist. Ein Businessplan muss viele Aspekte berücksichtigen.

Es ist aber auch wichtig, ein Business zu analysieren, sei es ein bereits existierendes Unternehmen, oder eines, was erst noch gegründet wird.

Hier wird Ihnen ein kurzer Überblick der wichtigsten Hilfsmittel zur Business Analyse gegeben.

Als allererstes ist es wichtig, dass man eine Idee hat. Nehmen wir das Beispiel, Sie möchten einen Textilgroßhandel gründen, zum Beginn im deutschsprachigen Raum, vielleicht auch nur in dem Ort, in dem Sie leben. Daher ergibt sich, dass der industrielle Sektor, den man für die Business Analyse betrachtet, der Textilgroßhandel in Deutschland und Österreich ist.

Man hat nun die Möglichkeit, sich strukturiert von innen nach außen oder andersherum vorzuarbeiten. Hier wird die Variante top-down verwendet.

Externe Analyse

Die externe Analyse bezieht sich auf den Sektor, in dem sich das Unternehmen befindet, oder befinden soll, wenn es gegründet ist. Dieses wurde bereits als ‚Textilgroßhandel in Deutschland und Österreich‘ eingegrenzt. Um herauszufinden, welche Faktoren diese Industrie beeinflussen, ist es ratsam, eine sogenannte PESTEL Analyse zu machen. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen, und steht für Politisch, Wirtschaftlich (economical), Sozial /Kulturell (Socio-cultural), Umwelteinflüsse (ecological) sowie Legal (legal). Am einfachsten ist es eine solche Analyse einmal zu googlen, da sie für fast jeden Sektor im Internet zu finden ist, aber Achtung! Was Sie im Internet finden ist nicht immer komplett oder auf Ihren Fall zugeschnitten. Deswegen müssen die Faktoren unbedingt überprüft werden. Außerdem sollten Sie versuchen, sowohl 3 Jahre in die Vergangenheit als auch in die Zukunft zu schauen, um auf eventuelle Einflüsse und Änderungen in der Zukunft vorbereitet zu sein.

Porter’s 5 Forces Analyse

Möchten Sie ein neues Business auf den Markt bringen, dann sollten Sie unbedingt eine Porter’s 5 Forces Analyse durchführen. Diese sagt Ihnen, wie attraktiv der Markt für neue Unternehmen ist, wie abhängig man von Käufern und Verkäufern ist, ob es viele Substituten gibt, und wie hoch der durchschnittliche Marktanteil eines jeden Produktes ist. Diese Faktoren geben dann Auskunft über die gesamte Attraktivität einer Industrie, sowie die Erfolgsaussichten. Wenn man sich mit Substituten beschäftigt, dann sollte man sich im gleichen Atemzug, auch die Umsatzzahlen und andere wichtige Kennzahlen der Konkurrenten ansehen. Anhand dieser erkennt man die Sättigung des Marktes, ob eine steigende Nachfrage besteht, oder ob sich der Markt in der Reife-Phase befindet und voraussichtlich in Zukunft an Attraktivität verliert. Sich mit den Trends der Zielgruppe auszukennen, die man ansprechen möchte, ist wichtig, denn auf diese Menschen wird das Marketing angepasst.

Ebenso wichtig ist die interne Analyse des Business. Diese Informationen sollten bereits im Businessplan vorhanden sein. Dazu zählen eine Aufstellung, von der Mission und der Vision der Firma, ebenso wie wichtige Schritte, um diese zu erreichen. Für einen Textilgroßhandel könnte das zum Beispiel wie folgt aussehen: Unsere Vision ist es, der bei den Kunden beliebteste Textilgroßhandel in Deutschland und Österreich zu werden. Unsere Mission ist es, qualitativ hochwertige Textilien zu angemessenen Preisen zu vertreiben, und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Arbeitnehmer gern arbeiten. Natürlich müsste besonders die Mission noch weiter ausformuliert werden, denn sie beinhaltet nicht genug Kriterien.

Finanzen und Ressourcen

Weiterhin müssen die Finanzen und Ressourcen gut geplant werden. Zu Ressourcen zählen auch Menschen, oder Material. Um all dies zu bezahlen, benötigt ein Unternehmen Geld. Dieses bekommt man durch Eigenkapital, Anleihe von Freunden oder Familie, einer Bank oder später auch von Aktien.

In einem Businessplan sollten außerdem die genauen Produkte stehen, die Sie vertreiben möchten. Ein erfolgreiches Beispiel aus der Textilindustrie ist die Marke Superdry. Sie bieten Superdry für Damen und Herren und unterteilen diese Kategorien dann in die jeweils angebotenen Artikel, wie Oberteile, Jacken, Jeans, etc.

Eine SWOT Analyse hilft, die externe und die interne Analyse zu verbinden. Die Buchstaben stehen für Stärken und Schwächen (intern) sowie Möglichkeiten und Bedrohungen (extern). Ihr Business sollte über mehr Stärken und Möglichkeiten verfügen, als Schwächen und Bedrohungen.

Es gibt natürlich noch eine Reihe weiterer Hilfsmittel, die bei einer Business-Analyse berücksichtig werden müssen. Um diese zu verstehen, bedarf es allerdings eine Menge Zeit und wirtschaftliches Verständnis. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, ziehen Sie das Google –Ergebnis Ihres Vertrauens zu Rate.

Über Christine Grothe

Die Mitarbeiter von OMRUK haben Spaß daran, den zahlreichen Internetsurfern interessante Texte bereitzustellen, und damit sowohl über das Neueste vom Neuesten zu berichten, aber auch über Tipps und Tricks aus allen Bereichen des Lebens zu schreiben. Dabei arbeiten wir mit diversen Firmen, die über großartige Produkte und Dienstleistungen verfügen.
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