Google Panda Update Deutschland – Neuer Algorithmus für qualitativ hochwertige Internetseiten

Ein Update namens Panda, benannt nach dem Google-Mitarbeiter Navneet Panda, hat in den USA und England schon für einiges Aufsehen gesorgt und ist im August weltweit gestartet.

Damit Google seine Marktführerschaft im Suchmaschinenbereich behaupten kann, muss das Unternehmen seinen Nutzern qualitativ hochwertige Ergebnisse liefern.

Ziel des Panda Updates bei Google:

die Suchenden sollen bessere Informationen finden!

Schon lange hatten viele Nutzer das Gefühl, dass sich einige Seiten in den Vordergrund drängen, die ihnen nicht wirklich weiter helfen. Dazu gehören Webseiten mit wenig nützlichen Inhalten, so genannte Contentfarmen und zahllose Preissuchmaschinen mit wenig eigenen Produktinformationen.
Neben der Qualität des Inhalts sollen auch andere Faktoren, wie das Verhältnis der Menge der Werbung zum eigentlichen Inhalt und die Vertrauenswürdigkeit der gebotenen Informationen berücksichtigt werden.

Die Erfahrungen bei Einführung früherer Updates in Deutschland, aber auch in anderen Ländern haben gezeigt, dass es einige Wochen dauern wird, bis sich alle Folgen abschätzen lassen. In dieser Zeit wird es immer wieder Anpassungen an das veränderte Nutzerverhalten geben.

Einiges steht jedoch jetzt schon fest: wie erwartet gehören Contentaggregatoren und Personensuchmaschinen zu den großen Verlieren. Auch einige Preissuchmaschinen hat es hart getroffen. Deren Kritik an Google lautet, das Unternehmen wolle nur seine Konkurrenz ausschalten, denn auch Googles eigene Produktsuche hätte betroffen sein müssen.

Die Gewinner des Googel Panda Updates

Zu den Gewinnern gehören vor allem soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter und Nachrichtenseiten wie Focus, Stern, Heise oder Spiegel.
Zum einen profitieren sie direkt von einer besseren Bewertung, aber auch indirekt davon, dass ihre Mitbewerber aus den vorderen Listenplätzen verschwunden sind.
Überraschenderweise wurden aber auch die Frage-Antwort-Portale gutefrage.net und Wer-weiß-was abgestraft, was vor allem deren Fans schwer enttäuschen dürfte und die Frage aufwirft, ob es nicht dem Sinn des Internets widerspricht, wenn Seiten, auf denen Nutzer Inhalte generieren gegenüber den Nachrichtenmonopolen ins Hintertreffen geraten.

Google Hilfe – Panda Update

Auf der unternehmenseigenen Homepage hat Google eine Liste veröffentlicht mit Fragen, die sich Webseitenbesitzer stellen sollten, wenn sie einschätzen möchten, wie ihre Seite von Google bewertet wird. Es gibt auch einen Support, der Beschwerden annimmt, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt.

Sollten die Änderung im Google Algorithmus auch hochwertige Seiten in Mitleidenschaft gezogen haben, dann besteht die Möglichkeit sich als Webmaster direkt mit Google Mitarbeitern in Verbindung setzen.

Für die schnelle Kontaktaufnahme zum Google Team emlfehle ich den folgenden Link.

Zwar werden die Mitarbeiter keine individuellen Antworten geben, sich jedoch die Mühe machen die Website technisch und inhaltlich zu prüfen. Dies verspricht zumindest Google.

Webseitenbetreiber sollten in Zukunft stärker auf Unique Content achten. Da sich Seiten mit schlechteren Inhalten auf den ganzen Internetauftritt auswirken können, sollten diese entweder gelöscht oder mit interessanteren Texten vermischt werden.

Schlechtere Positionen bei den Suchergebnissen müssen nicht automatisch weniger Traffic auf einer Seite bedeuten. Wer eine treue Stammleserschaft hat oder seine Besucher anderenorts sucht, wie Social Communities, dürfte keinen Nachteil spüren. Auch hochwertige Backlinks bleiben ein gutes Mittel.

Fazit:
Wie bei jedem großen Google Update, bleibt abzuwarten, wie und wann die Änderungen in welchem Umfang greifen. Demnach sollte erst bei gravierenden Besuchereinbrüchen reagiert werden.

Eine Prognose möchte ich an dieser Stelle aber noch äußern: Künftig werden die großen Presse- und Nachrichtenagenturen weit besser gefunden werden als Newsseiten und Bloginhalte kleinerer Anbieter. Dabei wird meiner Meinung nach die Monopolisierung einzelner Unternehmen sicherlich zunehmen, im Gegenzug werden Newcomer es schwerer haben. Ob dies so eintreffen wird, bleibt aber abzuwarten.

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