Trading – Selbständig mit Devisenhandel

Was für Banken schon immer attraktiv war, findet auch beim spekulativ ausgerichteten Anleger im eher konservativem Deutschland immer mehr Anhänger: der Devisenhandel. Das Volumen in diesem Bereich ist signifikant gestiegen. Weltweit beträgt der Anteil des privaten Tradings (Fachbegriff für Handel) schätzungsweise zwischen acht und zehn Prozent des Gesamtvolumens. Kürzlich haben zwei Anbieter für den Onlinehandel, Deutschland als neues Tätigkeitsfeld entdeckt. Diese sind der bereits seit zwei Jahren präsente amerikanische Online-Devisenhändler FXCM sowie der Trader Gain mit seiner Internetseite Forex.com, der im Januar seine Tätigkeit in Deutschland aufgenommen hat.

Weltweit handeln etwas mehr als acht Millionen Anleger mit Währungen. Das geschätzte Volumen des privaten Handelns soll über 120 Milliarden Dollar per Tag betragen. Die meisten Privathändler kommen aus Asien, die Vereinigten Staaten von Amerika gelten, in diesem Bereich zumindest, als Entwicklungsland, da der Horizont der dortigen Händler den US-Dollar als das allein selig machende Produkt versteht.

Das Zauberwort – Forex

Seit einiger Zeit ist der Begriff “Forex” das angebliche Zauberwort zur geradezu magischen Geldvermehrung. Dieses Wort ist eine Abkürzung des Begriffs „Foreign Exchange” was, genau genommen zwar „ausländische Börse” heißt, tatsächlich ist hier allerdings der Devisenhandel gemeint.

Experten schätzen, dass in Deutschland die Anzahl der privaten Händler in 2012 gegenüber dem Vorjahr um satte 50 Prozent gestiegen ist. Das liegt an mehreren Faktoren. Zunächst verspricht der Devisenhandel satte und schnelle Gewinne, weiterhin ist der Forex-Handel problemlos per Internet möglich. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass der Einsatz beim Devisenhandel nicht vollständig erbracht werden muss, um seine Wirkung zu entfalten.

Sind tatsächlich dauerhaft signifikante Gewinne für den privaten Trader realisierbar?
Für spekulativ veranlagte private Händler ist der Devisenhandel ein interessantes Feld. Das liegt an mehreren Faktoren. Zunächst ist feststellbar, dass der Devisenmarkt in Bewegung ist, will heißen, dass die handelbaren Währungen, meist US-Dollar, Euro, Yen und Kanadischer Dollar, recht volatil sind. Anderseits muss beim Devisenhandel nicht die volle Summe hinterlegt werden, sondern meist nur eine Sicherheitsgebühr von einem Prozent der gehandelten Summe. Der Effekt, der dadurch erzielt wird, wird Hebel genannt.
Doch wie werden die Gewinne erzielt? Währungen haben ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Daher wird auch von Währungspaaren gesprochen. So wird das Verhältnis zwischen US-Dollar und Euro beispielsweise mit 1,30 zugunsten des Euros notiert. Auch hier beeinflusst die Nachfrage den Wert der einzelnen Währungen. Wird eine Währung besonders nachgefragt, steigt ihr Wert. Wenn Anleger der Währung, aus welchen Gründen auch immer, weniger vertrauen, und diese verkaufen, fällt ihr Wert da mehr am Markt vorhanden ist.

Nun kommt es darauf an, wie der Devisenhändler die Entwicklung der betreffenden Währung eingeschätzt hat. Hat er beispielsweise auf einen fallenden Dollar und damit auf einen steigenden Euro gesetzt verdient der Händler an dieser Entwicklung. Wenn der Forex Händler mit zum Beispiel 10.000 Euro auf diese Entwicklung setzt, braucht er nur 1 Prozent an tatsächlichem Geld einzusetzen.

Bei einer gegen seine Annahmen sich zeigende Entwicklung verliert der Händler Geld, sofern er den Handel auch tatsächlich realisiert. Sind die Kaufoptionen langfristiger und behält er die Nerven, kommt es auf die weitere Entwicklung an.

Wer kann Devisenhandel betreiben?

Praktisch jeder, der über ein Bankkonto, einen Internetanschluss und einen PC verfügt und ausreichend Liquide ist, kann sich Devisenmarkt versuchen. Dabei ist der Devisenhandel keineswegs riskanter als der Aktienhandel. In diesem Bereich hat keiner einen Informationsvorsprung, denn alle Daten, die den Markt in Bewegung bringen, sind zeitgleich jedem verfügbar. „So die Theorie vor der Praxis“.

Wer dauerhaft Gewinne im Devisenhandel erzielen will, benötigt durchaus einiges an Erfahrung. Um jenen Erfahrungsschatz zu erweitern, greifen viele Trader auf so genannte Demokonten bzw. Musterdepots der Banken zurück, die kostenlos und ohne Risiken betrieben werden können. Erst wenn die Wirkung von Hebeln und alle spezifischen Besonderheiten des Börsenhandels verstanden werden, sollte nach Abwägung von Kosten-Nutzen und unter Berücksichtigung möglicher Risiken, echtes Geld zum Einsatz kommen.

Auch wenn einige Webseiten die Eröffnung eines Traderkontos bereits ab einen US-Dollar anbieten, ist ein dreistelliger Betrag die vernünftige Einstiegsgröße. Soll der Lebensunterhalt damit verdient werden, was stets mit Erfahrung, Können und auch einer Portion Glück zusammenhängt, sollte gar ein vierstelliger Geldbetrag zur Verfügung stehen. Dabei muss bedacht werden, dass der Devisenhandel zwar auch für absolute Börsenneulinge geeignet ist, es aber auch darauf ankommt, einen passenden und vertrauensvollen Forex-Händler an der Seite zu haben.

In diesem Zusammenhang sollte auf namhafte Broker wie www.varengoldbankfx.com/de/ verwiesen werden, bei dem eine leistungsfähige und einfach zu bedienende Trading Technologie zur Ihrer Verfügung gestellt wird, mit der Sie Währungen, Aktien, Indizes und Rohstoffe handeln können. Als sogenannte “echte Bank” bietet Varengold zudem diverse Finanzinstrumente und Investitionsmöglichkeiten an, zum Beispiel CFD-Trading, Futures und Hedging.

Weitere Informationen zum Forexhandel finden Sie auf folgen den Seiten:
http://devisen-handeln.org/forex-broker/forex-broker-vergleich.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Devisenmarkt

Fazit
Praktisch jeder kann handeln, aber nicht jeder kann es.

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4 Antworten auf Trading – Selbständig mit Devisenhandel

  1. Holger Meinart sagt:

    Hallo Herr Nietsch, aktuell beschäftige ich mit diesem Thema und habe Ihren Blog im Internet gefunden. Nun stellt sich die Frage, ob der Handel an der Börse nicht zu einem Massenprodukt für Verbraucher gemacht werden sollte. So könnten die Börsen der Welt an Schwung gewinnen. Beispielhaft ist der Verbraucher, der das mobile Traden mit dem Smartphone oder dem Tablet umsetzt zu nennen. Alles Gute Holger Meinert

  2. Micha sagt:

    Sehr geehrter Herr Nietsch, mit einerm Internetanschluss und einen PC ist es tatsächlich erschreckend einfach Dinge auf der ganzen Welt zu bewegen. Man glaubt es kaum, aber die Börse ist im Wandel. Vielen Dank für den interessanten Artikel.

  3. Guten Abend,
    tatsächlich ist es möglich als selbständiger Trader zu arbeiten. Und es ist mit Sicherheit der schönste Beruf der Welt aaaaaaaber. Die Wirklichkeit entspricht bei weitem nicht dem was man in der Werbung , sei es nun Print-,Fernseh- oder Internetwerbung von Online CFD- und Forexbrokern vorgegauckelt bekommt. Fakt ist 90 % aller privaten Trader sind nach spätestens einem Jahr nicht mehr im Markt. Das Hat Gründe, zum einen fehlt es an Erfahrung, an einer erfolgreichen Handelstrategie (die nicht von Heute auf Morgen gelernt geschweige denn umgesetzt ist) und den persönlichen Voraussetzungen. Damit meine ich die eigene Psyche. Wenn man mit eigenem Geld unterwegs ist, kommen sehr schnell bei ungeübten Tradern Emotionen wie Angst oder Gier auf, die zu hundertprozentiger Sicherheit in die falsche Richtung führen.Ich habe insgesamt sieben Jahre gebraucht und kann Heute sagen das es funktioniert. Schneller geht es mit einem Coaching was aber im Regelfall mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Es gibt ein schönes Sprichwort unter Tradern, die Kosten für die Ausbildung zahlt man in jedem Fall, entweder in Form von Verlusten oder in Form von Gebühren. Die Selbständigkeit als Trader muß genauso professionell angegangen werden wie jede andere Selbständigkeit auch. Und speziell der Forexmarkt, ist wie schon erwähnt, vor dem Hintergrund das man auf Margin handelt, sogenannte Hebelprodukte sehr gefährlich, und die Jungs mit denen man spielt sind absolut ausgeschlafen. Wer sich für eine Ausbildung zum Trader interessiert, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

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