Das Finanzwesen gestaltet unsere Zukunft

Ein Finanzexperte bin ich nicht. Interesse am Finanzwesen habe ich als Kaufmann dennoch! Gerade in der heutigen Zeit richtet sich mein Augenmerk auf die internationalen Märkte. Es scheint, als wären die Börsen zum Spielplatz der Finanzbosse geworden. Und damit sind nicht nur die Banken gemeint!

Wie es auf Spielplätzen so üblich ist, kann Ruhe und Harmonie herrschen oder Chaos und Uneinigkeit dominieren. Es hängt davon ab, wer den Spielplatz, wie zu Nutzen versteht.

Die internationalen Märkte sind also nichts anderes als große Spielplätze und die Welt-Bevölkerung die Sandkörner im Sandkasten.

Wie kann es sein, dass die hiesigen Finanzmärkte derart unkontrollierbar geworden sind, (oder schon immer waren) über unsere Köpfe hinweg entscheiden und die Zukunft der Welt diktieren können.

Ganz klar ist hierbei die Politik gefordert um drastisch zu regulieren! Denn unsere Zukunft und die unserer Kinder hängt von einem funktionierenden Finanz-System ab.

Ob das den aktuellen Regierungen bewusst ist?

  • Mit Bestimmtheit.

Ob die Regierungen dieser Welt etwas dagegen unternehmen können?

  •   Mit Bestimmtheit wenig.

Ob die Politik und die Menschen bereits zum Spielball der Finanzriesen geworden sind?

  • Ganz klar. Ja!

Geld regiert also die Welt! Aber wer regiert das Geld?

Mit dieser Frage habe ich mich bereits länger beschäftigt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir alle das Geld regieren, nur gibt es eine Verteilung auf Rechte und Pflichten.

Um es verständlich auszudrücken:
Der kleine Bürger hat die „Pflicht“ das Geld zu häufen und die großen „Unbekannten“ nennen wir Sie „Das System“ haben das „Recht“ die Lorbeeren zu kassieren.

Es spricht nichts gegen Fairtrade also Handel mit Fairness. Jeder muss Erzeugnisse konsumieren, also ist Konsum im Grunde nicht unbedingt etwas Schlechtes.  Das Finanzwesen, welches sich mittlerweile gerne als Finanzindustrie tituliert, hat im eigentlichen Sinne nur Zweitrangig etwas mit Wirtschaftsgütern zu tun. Denn die Industrie produziert, doch ist die Finanzindustrie eine wirtschaftliche Produktionsstätte im klassischen Sinne? Wohl nicht!

Fairtrade aus finanzorientierter Sicht

Wohlhabende Länder werden als Konsumträchtig klassifiziert und wiederum ärmere Länder und gar ganze Kontinente avancieren zu Produktionsstätten. Alle sind der Willkür des Systems quasi hilflos ausgeliefert. Die neue Finanzwelt macht es möglich.

Der globale Handel ist außer Kontrolle geraten. Fairtrade scheint nur eine Illusion zu sein.

Medienberichten zufolge explodiert die Nachfrage an Konsumgütern, Nahrungsmitteln und Rohstoffen. Vieles wird künstlich gepuscht, doch der Preis- und Leistungsdruck ist trotzdem für Händler und Verbraucher spürbar angestiegen.

Der Finanzsektor hatte früher eine klare Aufgabe: Neben der eigenen Gewinnmaximierung, die Wirtschaft liquide zu halten oder Vermögen sicher zu verwalten. Der Finanzsektor war also in erster Linie nichts anderes als Dienstleister.

Heute hat sich alles verändert. Ob zum Guten, dass wird die Zukunft zeigen. Nur sind die Entwicklungen einschneidend und richtungweisend.

Wer den Nachrichten ein wenig Beachtung geschenkt hat, konnte mit Erschrecken feststellen, dass die Finanzkrise eine milliardenschwere Unternehmung ist, die immer wieder auf´s Neue auf den Schultern der Allgemeinheit und der Wirtschaft ausgetragen wird. In profitablen Jahren verzeichnet die Finanzindustrie jedoch Rekordgewinne.

Fazit:
Spekulative Geschäfte auf den Finanzmärkten dieser Welt, werden uns mit höchster Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft begleiten und vieles gravierend verändern.

Es ist an der Zeit den Finanzsektor weitreichend zu reformieren um wieder “Fair” Handel treiben zu können.

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